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Erfassungsmethode

Zur Bestimmung des Verkehrslärms werden von uns drei unterschiedliche Erfassungsmethoden angewandt: Kurzzeitzählung, Zählungen mit begleitenden Messungen und Lärmmessungen ohne begleitende Zählungen. In der Kurzzeitzählung wird die Anzahl der Pkw und Lkw in einem bestimmten Straßenabschnitt über einen Zeitraum von mindestens drei Stunden gezählt. Mit einem Computerprogramm wird dann der jahresdurchschnittliche Lärmpegel errechnet. Diese Meßmethode erfordert einen hohen mathematischen Aufwand und klare Richtlinien zur Ermittlung des Lärmpegels. Sie enthält Einschränkungen, z.B. daß eine Mindestzahl an Fahrzeugen gegeben sein muß. Diese Erfassungsmethode liefert einen vereinheitlichten Lärmwert, so daß die Lärmhöhen an verschiedenen Straßen in Berlin miteinander verglichen werden können.

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Ein Beispiel für störende Lärmquellen zeigt der Potsdamer Platz während der Bauphase.

Zählungen mit begleitenden Lärmmessungen liefert die tatsächliche Lärmbelastung am Meßort, da nach dieser Methode die Lärmwerte aus der Kombination der Verkehrsdichte mit dem tatsächlichen Schallpegel während der Meßzeit bestimmt werden (siehe Grafik). Die Lärmwerte aus dieser Erfassungsmethode sind aber kaum vergleichbar, da zufällige Störeinflüsse am Meßort z.B. Bodenunebenheiten, Müllfahrzeuge oder Baulärm den Lärmwert beeinflussen. Lärmmessungen ohne begleitende Zählungen sind für Nebenstraßen wenig geeignet, da zufällige Lärmquellen die Ergebnisse zu stark verfälschen können. Diese Methode wird jedoch für kurze Straßen, Kreuzungen oder Straßen mit starken Krümmungen und starkem Gefälle angewandt, da für diese Fälle die Rechenvorschriften unzureichend sind. Lärmmessungen ohne begleitende Zählungen können jedoch schnell und ohne großen zeitlichen Aufwand durchgeführt werden.


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