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  Elektrosmog  
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Fallbeispiele

a. öffentliche Einrichtungen
Problem: 
E-Smog-Belastung Computerkabinett/ Schule

Da die Störquellen bekannt waren, erfolgten die Messungen nach der Meßmethodik störquellenbezogen, arbeitsplatzbezogen und publikumsverkehrsbezogen.
Zur Beurteilung der Meßwerte wurde die MPR 2 (Schwedische Empfehlung zur Begrenzung von Feldern aus Bildschirmgeräten) und die VDE 0848 (Sicherheit in elektromagnetischen Feldern) zur Errechnung der Ersatzfeldstärke herangezogen.
Kritische Feldstärkewerte lt. Meßwerttabellen und Diagrammen (hier nicht dargestellt) lassen sich reduzieren durch die U-förmige Anordnung der Computerarbeitsplätze und das Verlegen der elektrischen Leitungen in Kabelkanälen.
Computerarbeitsplatzanordnungen bei denen Schüler durch Strahlung, ausgehend von der Rückseite des Computers, belastet werden, sind unbedingt zu vermeiden.

b. privater Bereich
Problem:
Steigeleitung und Heizungskeller/ Niederfrequenz-Felder

Es erfolgten Übersichtsfeldmessungen im niederfrequenten und hochfrequenten Bereich innerhalb einer Wohnung (2 Zimmer, Küche, Bad, Flur). Nur im Niederfrequenzbereich war ein erhöhter Pegel im Vergleich zu ähnlichen Wohnungen meßbar. Auf Wunsch wurden die Feldverhältnisse im Schlafzimmer näher untersucht. Da die Felder räumlich und zeitlich variieren, wurden markante Positionen ausgewählt. Die Messung erfolgte nachmittags.

Im elektrischen Feld muß berücksichtigt werden, daß leitfähige Objekte (auch der Mensch) Feldverzerrungen hervorrufen. Gegenüber dem ungestörten Feld sind besonders im Kopfbereich 3-fach höhere Werte möglich.

Die von uns in der Wohnung tabellarisch erfaßten Meßwerte und die daraus resultierenden Diagramme (hier nicht dargestellt) können zusammenfassend wie folgt interpretiert werden:
Die elektrischen Feldstärkewerte waren nicht kritisch. Die durch die Netzströme verursachten Magnetfelder sind gesetzlich entsprechend der 26. BImSchV (Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung) zulässig, wie jedoch aus zahlreichen Veröffentlichungen hervorgeht, sind die Werte entsprechend MPR 2 (Schwedische Empfehlung zur Begrenzung von Feldern aus Bildschirmgeräten) anzustreben. Zustande kamen die relativ hohen Felder für Wohnbereiche durch die ungünstige Verlegung der zahlreichen Netzleitungen und durch die unter dem Schlafzimmer installierte Heizanlage. Um deren Einfluß im einzelnen zu ermitteln, wäre jedoch eine Messung im Heizungskeller erforderlich.

Abhilfe wird durch Schirmmaßnahmen bzw. günstigere Verlegung erreicht. Entscheidend für die störenden Einflüsse sind die Expositionsdauer und der Abstand von der Störquelle. Besonders ungünstig war die Position des Bettes. Das Bett sollte unbedingt von der Innenwand weggestellt werden. Trotz dieser Maßnahmen ist die Benutzung des Zimmers zum Schlafen wegen der relativ hohen Feldstärkewerte problematisch (lange Aufenthaltsdauer während der Regenerationsphase).

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